Programm

Trailer

Flóra Anna Buda – I AM BECAUSE WE ARE

Im diesjährigen Trailer zum Festival verdichtet Flóra Anna Buda das Motto I AM BECAUSE WE ARE in pinken Farbkreisen, die aus dem singulären Dasein sich vernetzen, zu einem gemeinsamen Zusammensein. Eine explosive lustvolle Verbindung, die hineinträgt in das große Universum der kurzen Form.

2021

Alle Infos zu Filmen und Programm des 37. Kurzfilm Festival Hamburg ab Mitte Mai. Einen Ausblick und eine Liste der diesjährigen Wettbewerbsfilme gibt es auf unserer News-Seite.

Profil

Kurz, prägnant, diskursiv, anregend, stilbildend. Das Kurzfilm Festival Hamburg präsentiert den State of the Art der kurzen Form. In den drei großen Wettbewerben, dem Internationalen Wettbewerb, dem Deutschen Wettbewerb und dem Dreifachen Axel, konkurrieren die Filmemacher:innen und Künstler:innen um Preise im Wert von mehr als 19.000€. Im Labor der Gegenwart werden in kuratierten Filmprogrammen Fragen, Verhältnisse oder Kommentare zur Gegenwart aufgeworfen und im Forum mit Gästen diskutiert. Das Festival ist Ausstellungsort und Tanzfläche, Intellekt und Gefühl, bietet Raum für die Filmindustrie und Platz genug, um zu verweilen. Musik, Kunst, Menschen, Archive und Performance machen das Festival zu einem rauschendem Fest. Come and see – feiert mit uns!

Jury


Jury Internationaler Wettbewerb

Chuko Esiri

Geboren in Warri, Nigeria, und aufgewachsen in Lagos, startete Chuko Esiri seine berufliche Laufbahn vor vielen Jahren als Praktikant in New York bei Innovative Artists und The Gersh Agency. Er hat zwei Kurzfilme gedreht: »Goose«, bei dem er gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Arie Regie führte und der auf dem LA Film Festival 2017 lief –und »Besida«, der 2018 in der offiziellen Auswahl der Berlinale Shorts war. Sein Spielfilmdebüt »Eyimofe (This is My Desire)« feierte seine Weltpremiere auf der 70. Berlinale. Chuko Esiri studierte Drehbuch und Regie an der Tisch School of the Arts, New York University, und sein Studium 2017 mit einem Master in Fine Arts ab.

Kirsten Tan

Die in New York lebende Filmemacherin aus Singapur eröffnete mit ihrem Debütfilm »Pop Aye« den World Cinema Dramatic Wettbewerb in Sundance 2017. Der Film erhielt dort den Spezialpreis der Jury für sein Drehbuch, zudem den VPRO Big Screen Award in Rotterdam und den Preis für den besten internationalen Film beim Zurich Film Festival. Insgesamt wurde »Pop Aye« bislang auf über 50 Filmfestivals gezeigt, darunter auf dem bfi London Film Festival sowie in Melbourne, München und Busan, und vertrat Singapur in der Kategorie Bester Ausländischer Film bei den Oscars. Davor drehte Kirsten Tan eine Reihe von Kurzfilmen. »10 Minutes Later«, »Fonzi«, »Cold Noodles« und »Dahdi« erhieltenzusammen über zehn internationale Auszeichnungen. Als Stipendiatin des Sundance Institute und von Cinereach erwarb sie ihren Master an der Tisch School of the Arts der New York University.

Tasja Langenbach

Tasja Langenbach ist seit 2012 künstlerische Leiterin der Videonale Bonn und arbeitet seit 2004 als freie Kuratorin, u.a. für die Galerie Anita Beckers in Frankfurt, das ZKM Karlsruhe, für SoundTrack_Cologne und das Folkwang Museum Essen. Zuvor Studium der Kunstgeschichte und Kulturwissenschaften in Erlangen, Leipzig und Barcelona. Sie ist regelmäßig Mitglied in Auswahl-, Preis-und Stipendien-Jurys und schreibt im Bereich Video-und Medienkunst. Seit 2017 lehrt sie im Master Kultur, Ästhetik, Medien an der Hochschule Düsseldorf.

Preise


Internationaler Wettbewerb

Hamburger Kurzfilmpreis

Eine fünfköpfige Jury vergibt im Internationalen Wettbewerb den Hamburger Kurzfilmpreis, dotiert mit 3.000 Euro.

Deframed Preis,

dotiert mit 2.000 Euro, wird von der Internationalen Jury an einen Film verliehen, der auf poetische, formale, analytische und unkonventionelle Art und Weise mit der Wirklichkeit umgeht und dabei zukunftsweisend alle Regeln ignoriert.

Hamburg Short Film Candidate for the European Film Awards

Die Jury des Internationalen Wettbewerbs vergibt den Hamburger Kandidaten für die Preiskategorie »European Short Film« der Europäischen Filmakademie (EFA).

Deutscher Wettbewerb

Der Jurypreis,

dotiert mit 2.000 Euro, wird von einer dreiköpfigen Jury verliehen.

Der Publikumspreis,

dotiert mit 1.500 Euro, geht wettbewerbsübergreifend an einen Film aus dem Internationalen oder Deutschen Wettbewerb.

Der dreifache Axel Wettbewerb: Du bist die Katastrophe

Der Publikumspreis Der dreifache Axel wird gefördert von der Hamburgischen Kulturstiftung und ist mit 1.000Euro für den Gewinnerfilm dotiert.ARTE-KurzfilmpreisDer ARTE-Kurzfilmpreis besteht aus dem Ankauf eines Filmes (bis zu 6.000 Euro) durch ARTE, den deutsch-französischen Kultursender, und wird wettbewerbsübergreifend verliehen. Der Preisträgerfilm wird bei ARTE im Kurzfilmmagazin »Kurzschluss« ausgestrahlt.

ARTE-Kurzfilmpreis

Der ARTE-Kurzfilmpreis besteht aus dem Ankauf eines Filmes (bis zu 6.000 Euro) durch ARTE, den deutsch-französischen Kultursender, und wird wettbewerbsübergreifend verliehen. Der Preisträgerfilm wird bei ARTE im Kurzfilmmagazin »Kurzschluss«ausgestrahlt.

Wettbewerbe

In allen drei Wettbewerben des Festivals laufen sowohl Spiel, als auch Dokumentarfilme, hybride Formate, Animationen, 3D Produktionen. Der Internationale Wettbewerb zeigt aktuelle Ästhetiken und neue Narrativen, der Deutsche Wettbewerb das Beste aus der landesweiten Kurzfilm- und Filmhochschulszene. Im Wettbewerb um den Dreifachen Axel laufen Filme, die maximal 3 Minuten lang sind und sich einem jährlich wechselndem Thema widmen.
Im Rahmen des Kurzfilm Festival Hamburg wird insgesamt über 19.000€ Preisgeld von Jurys und Publikum vergeben. Unter den Preisträger:innen der letzten Jahre waren u.a.: Bárbara Wagner, Benjamin de Burca, Madsen Minax, Danech San, Jorge Jácome, Caroline Poggi, Jonathan Vinel, Christin Turner, Ulu Braun, Taika Waititi, Simon Ellis, Emily Vey Duke und Cooper Battersby

Für das junge Publikum zeigt das Mo&Friese Kinder Kurzfilm Festial in internationalen Wettbewerbsprogrammen aktuelle sowie relevante Kurzfilme für verschiedene Altersgruppen zwischen 4 und 18 Jahren.

Labor der gegenwart

Im Labor der Gegenwart bilden Filmprogramme und Gesprächsrunden die Grundlage für eine Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlich relevanten Fragen. Im Forum werden diese in Diskussionsrunden mit Kurator:innen und Gästen aus unterschiedlichsten Kontexten vertieft. Die Hamburger Positionen blicken aus der regionalen Perspektive auf die Welt. In Kooperation mit lokalen Partner:innen verankern wir das Labor auch über den Festivalzeitraum hinaus in der Stadt.

Themen der vergangenen Jahre: u.a. “Humor nach #MeToo” in Kooperation mit dem Kunstverein Hamburg, “Pleasure Rebels - Feminism, Sex, Anarchy”, “Die organische Stadt, Cut it out! Von Avantgarden und Zensur”.

Kooperationspartner:innen: u.a. MARKK, Hamburger Kunstverein, HFBK Hamburg, Altonaer Museum, Hamburger Bücherhallen

Open Space

Im Open Space des Festivals richten wir eine jährlich wechselnde Ausstellungssituation im Festivalzentrum ein. Künstler:innen, die ihre Arbeiten sowohl im Ausstellungskontext, als auch im Kino zeigen, präsentieren hier ihre aktuelle Werke.
Künstler:innen der vergangenen Jahre: Bárbara Wagner & Benjamin de Burca, Helena Wittmann, Nika Son, Alexandre Larose, Paul Spengemann, Mischa Leinkauf & Matthias Wermke, Rainer Kohlberger

Performance

Sound, Visuals, Musik, Flicker - alles geht und die Bewegung zählt. Mit den Mitteln der Kunst die Wände durchdringen. Perforiert den L’écran! Wir zeigen Live-Performances von Künstler:innen die im Spannungsfeld von Bild und Ton arbeiten.

Archive der Gegenwart

Archiv, Image Foundation, Sammlung, Kollektion, Database. Sammeln – ein Grundzug des menschlichen Verhaltens. Archive – Grundlage unseres Selbstverständnis und Gedächtnisorte unserer Gegenwart. Alles was gerade noch ist, ist gleich schon gewesen, schon vergessen oder eben doch festgehalten und aufbewahrt. In der Sektion Archiv der Gegenwart präsentieren wir Filmarchive und ihre Denksysteme, zeigen Filmschätze und längst vergessene Perlen.

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