Die Wettbewerbe des IKFF

Internationaler und Deutscher Wettbewerb

Die Wettbewerbe des IKFF zeigen in komponierten Programmen eine Auswahl an Filmen, die zeitgenössische Fragen und Ästhetiken im Spiegel der Gegenwart reflektieren. Die Filme sind jenseits kommerzieller Verwertungsstrategien produziert worden und zeigen so einen unverstellten Blick auf Fragen und Beziehungen, Verhältnisse und Momente. Dokumentarische Miniaturen treffen auf radikale experimentelle Filme, treffen auf Filme, die mit ihren narrativen Strategien, Aristoteles von Links überholen. Die kurze Form sprengt alle Grenzen und Konventionen.

Die Wettbewerbe des IKFFs sind Seismograph für gesellschaftlich relevante Fragen und somit Barometer für das, was kommt. Junge Handschriften treffen auf bekannte Künstler*innen. Gegenwartskino auf Augenhöhe - international und national.

Im Internationalen Wettbewerb vergibt eine international besetzte Jury den

Hamburger Kurzfilmpreis, dotiert mit 3000 Euro.

Deframed Preis, für einen Film, der auf poetische, formale, analytische Art und Weise die Wirklichkeit widerspiegelt und dabei zukunftsweisend alle Regeln ignoriert, dotiert mit 2000 Euro.

Die Jury des Internationalen Wettbewerbs nominiert einen europäischen Film für die European Film Awards.

Im Deutschen Wettbewerb vergibt eine international besetzte Jury den

Preis für den besten deutschen Kurzfilm, dotiert mit 2000 Euro.

Das Publikum vergibt den Publikumspreis, dotiert mit 1500 Euro für den besten Film aus dem Internationalen oder Deutschen Wettbewerb.

Flotter Dreier Wettbewerb

Die Quintessenz des Denkens: der japanische Haiku. Innerhalb einer klaren formalen Verabredung wird jede Regung, jeder Moment - wird der Alltag zum Höchsten erhoben. Alljährlich können Filmemacher*innen weltweit einen Film mit der maximalen Länge von 3'59 zu einem gesetzten Sujet für die Sektion des Flotten Dreier einreichen.

Kommunikation ist eh nur Glückssache, und wenn dann noch die Sprachbarriere der Verständigung in den Arm fällt ... Können uns Hände und Füße, der Google Übersetzer, Siri oder Alexa aus dem Dunkel des Nichtverstehens führen? Ob auf Reisen, mit Rechnern oder Robotern, dem Haustier, der tiefe Fall ins Reich des Missverstehens ist steter Begleiter bei vielen unserer Begegnungen. Für die 32. Auflage des einzigartigen Wettbewerbs von Kürzestfilmen freuen wir uns auf eure Variationen des Themas „Lost in Translation“ und sind gespannt, wer und was sich so alles im Gestrüpp der Kommunikation verheddert.

Eine Auswahlkommission wählt 25-30 Filme aus, die mehrmals präsentiert werden. In der Sektion wird ein Publikumspreis, dotiert mit 1000 Euro, vergeben.

Es besteht die Möglichkeit der Aufnahme einiger Filme in den Verleih der Kurzfilmagentur Hamburg.

21. Mo&Friese KinderKurzFilmFestival

Auch das Mo&Friese KinderKurzFilmFestival bringt 2019 wieder neun internationale Wettbewerbsprogramme auf die Leinwand. Dies ist eines der wenigen Kinderfilmfeste in Deutschland, das sich ausschließlich dem Kurzfilm widmet. Mit einem altersgerecht gestaffelten Programm richtet es sich an Kinder und Jugendliche im Alter von 4 bis 18 Jahren.

Preise: Mo-Preis (Kinderjurypreis 1.250 Euro), Friese-Preis (Kinderjurypreis: 1.250 Euro) FreiSchwimmer (Jugendjurypreis: 1000 Euro)

Weitere Informationen unter: www.moundfriese.de