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Kompressoren, Kunst, Kino und Klub

Angeknabbert von Schaufelbaggern, von Verdichtungswalzen geplättet – egal, der Kolbenhof bleibt unser Festivalzentrum. Hier kommt zusammen, was sich sonst nicht so einfach begegnet. Hamburg und die weite Welt, internationales und lokales Filmschaffen, störendes Gewerbe und herausfordernde Kunst.

Ein kurzer ›Abriss‹: Im ersten Stock der Halle 5 zeigt das NoBudget-Hotel filmische Ausschweifungen. Panels und Workshops in verschiedenen Ecken des Geländes erweitern den Horizont. Hinter Halle 5 schmeißen wir ansprechendes Bewegtbild an die Open-Air-Leinwand, Suspense gibt es in der Horrorhalle, Bastelfreunde kommen in der Tischlerei auf ihre Kosten. Außerdem haben wir ein neues Kino aufgemacht: das Kompressorenhaus. Im Festivalklub erwarten uns Hamburger DJ-Größen, am Tresen trifft unser Publikum auf Trashfilmfreunde oder internationale Avantgarde.

Stolz überlassen wir dem Berliner Videokunst-Duo Wermke/Leinkauf in diesem Jahr unser Festivalgelände als Denk-, Spiel- und Ausstellungsort für ihre Interventionen. In Halle 8 und Halle 7 sowie einigen auf dem Areal verteilten ›Peepholes‹ werden die beiden ihr Schaffen noch einmal neu präsentieren. Dazu zeigen sie im Kompressorenhaus Filmarbeiten ästhetischer Gesinnungsgefährten aus Street und Land Art, aus Aktions- und Performancekunst.

Festivalzentrum im Kolbenhof. Foto: Xenia Zarafu
Inside Festivalzentrum. Foto: Xenia Zarafu
Outside Festivalzentrum. Foto: Xenia Zarafu
Festivalzentrum at night. Foto: Xenia Zarafu