Das 33. Internationale KurzFilmFestival Hamburg

Hamburg, den 9. März 2017

Das 33. Internationale KurzFilmFestival Hamburg (IKFF)

Wenn das Licht verlöscht, Zuspätkommende sich zu noch freien Plätzen tasten, das Alltagsgeplauder in sakrales Flüstern übergeht und sich der Vorhang öffnet, ist es so, als machte das ganze Kino einen gigantischen Wimpernschlag. Und nach diesem ist nichts mehr, wie es war. Die Leinwand leuchtet. Der Film, diese Spukgestalt aus 24-mal Licht und Schatten pro Sekunde, wird zur ganzen Welt. Und die ist im Kurzfilm von allen vorstellbaren wohl die waghalsigste, nervigste und forderndste. Im Kurzfilm besinnt sich das Kino auf sich selbst, seine Anfänge, seine Konstruiertheit, sein Material. Wie variantenreich das ausfallen kann, darüber staunen wir selbst. Jedes Jahr aufs Neue.

Noch sind nicht alle der mehr als 5000 eingereichten Filme gesichtet, und doch beginnt sich in diesem Jahrgang etwas abzuzeichnen. Entwicklungen, die die Videokunst seit einiger Zeit beschreibt und mit ihr die interdisziplinär arbeitenden Filmkünstlerinnen und Filmemacher. Eine Spiellust mit den Grundfesten des filmischen Erzählens, eine Betonung seiner dramaturgischen Kalküle und seiner handwerklichen Gemachtheit. Auch die Performance und der Film als ihre Dokumentarin und ihr Konservierungsmittel ist ein wiederkehrendes Thema. Einen wichtigen Auftritt liefert die Schrift selbst ab. Als zusätzliches Bildelement, als optische Semantik oder als Hinweis auf die Lücken aller Übersetzungsarbeit. Zu begutachten in den mehr als 150 Kurzfilmen in unseren Wettbewerben: im Internationalen, dem Deutschen, Hamburger und Deframed Wettbewerb sowie im Flotten Dreier.

Den Blick für spezifische Formensprachen, filmhistorische Phänomene und außergewöhnliche Produktionsländer schärft das Festival in seinen Sonderprogrammen. Wir blicken im Post-Brexit-Kater etwas wehmütig nach Großbritannien, schon lange Heimstatt exzellenter Kurzfilmproduktionen, fragen nach dem Einfluss von Maschinen und Apparaten auf die künstlerische Arbeit und Wahrnehmung der Welt und untersuchen anlässlich des G20-Gipfels im Juli in Hamburg gesellschaftliche  Ausnahmezustände.

In knapp drei Monaten ist es so weit: über 300 Filme aus aller Welt. In fünf Wettbewerben, drei Sonderprogrammen und vielen weiteren Veranstaltungen. In den Kinos und auf dem Kolbenhof, unserem Festivalzentrum, das wir zum siebten und abrissbedingt wohl letzten Mal bespielen. Für Medien mit langem Vorlauf haben wir Themen, Zahlen und Fakten zusammengetragen, listen Wettbewerbe und Preise auf und stellen vor, was sich das 19. Mo&Friese KinderKurzFilmFestival Hamburg für die kleinen Kurzfilmfans vorgenommen hat.

Das IKFF in Zahlen und Fakten 

Insgesamt werden beim IKFF über 300 Kurzfilme aus mehr als 40 Ländern vorgeführt. 

Aus über 5000 Filmeinreichungen laufen mehr als 150 Filme in den verschiedenen Wettbewerben. 

Über 15.000 Euro an Preisgeldern werden in den Wettbewerben von Jurys und Publikum vergeben. 

Über 15.000 Zuschauer besuchen rund 100 Programme und Veranstaltungen in sechs verschiedenen Kinos, dem Festivalzentrum und open air. 

Rund 200 Filmemacher aus über 25 Ländern und weitere 400 Fachbesucher sind beim Festival zu Gast. 

Über 60 Kurzfilme aus mehr als 30 Ländern laufen darüber hinaus beim 19. Mo&Friese KinderKurzFilmFestival Hamburg. 

Mehr als 150 Teammitglieder arbeiten an der Vorbereitung und Durchführung des Festivals mit.

Akkreditieren

Wenn Sie sich für das Festival akkreditieren möchten, ist das in Kürze über unsere Website möglich. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an accreditation@shortfilm.com


Weitere Informationen Wettbewerben Sonderprogrammen und Mo&Friese finden Sie im PDF.


Hamburg, den 5. Juni 2016

Alle Preisträger des 32. Internationalen KurzFilmFestivals Hamburg (IKFF) und des 18. Mo&Friese KinderKurzFilmFestivals Hamburg

Mit der feierlichen Preisverleihung ging am Sonntagabend das 32. Internationale KurzFilmFestival Hamburg in den Sommerschlaf. Den Hauptpreis, der Hamburger Kurzfilmpreis im Internationalen Wettbewerb, verlieh die fünfköpfige Jury dem amerikanischen Filmemacher Kevin Jerome Everson für seinen Film ›Ears, Nose and Throat‹. Die Jury würdigte Eversons Film als eine »wunderbar strukturierte und einzigartige Annäherung an die afroamerikanischen Lebenswelten der gegenwärtigen USA.« Für die Jury »erfrischend originell und ein eindeutiger Gewinner«. Wir gratulieren dem Preisträger eines bemerkenswert starken Kurzfilmjahrgangs sehr herzlich!

 

Über 500 Gäste aus der Kurzfilmwelt bevölkerten das Festivalzentrum und die sechs Kinos, darunter fast 120 Filmemacher. Auch dank der traditionellen Gastfreundschaft Hamburger Kurzfilmfans konnten wir die 560 Akkreditierten aus 34 Ländern für die zumeist nur kurzen Nächte wunderbar unterbringen. Wir danken den freundlichen Gastgebern, die mithelfen, das IKFF Hamburg zum warmherzigen Mittelpunkt für die weltweite Kurzfilmbranche zu machen.

 

Gut 150 Teammitglieder haben das Festival möglich gemacht, das knapp 100 Veranstaltungen präsentierte. Trotz des Sommerwetters waren die Kinos super gefüllt, und auch wegen der stark besuchten Open-Air-Veranstaltungen konnten wir die Gesamtzahl von gut 16.000 Besucher und Besucherinnen auf dem Niveau des Vorjahres halten. Das Festivalzentrum auf dem Bahrenfelder Kolbenhof wurde vom Publikum geradezu gestürmt, alle Veranstaltungen auf dem vormaligen Industriegelände waren ausverkauft und unterstreichen, dass wir nicht nur ein Festival für die Kurzfilmbranche, sondern auch eines für das neugierige Hamburger Kurzfilmpublikum sind.

 

Unser Special Guest, der New Yorker Animationskünstler Dustin Grella, hat in einem Studio in einem Container auf dem Kolbenhof bislang vier Filme nach Storys, die Anrufer auf seinem Anrufbeantworter hinterlassen haben, animiert. Die Ergebnisse sind hier zu sehen: https://vimeo.com/user14596529

 

Schließlich wurde auf der Preisverleihung noch das Thema des nächsten Flotten-Dreier-Wettbewerbs bekannt gegeben. Das Thema lautet: ›Widerstand‹. Wir freuen uns auf maximal drei Minuten lange Filme zu diesem Thema, die bis zum 1. April 2017 bei uns eingehen müssen.

 

Ehe wir uns ganz vom Festival verabschieden, zeigen wir am Montag, den 6. Juni noch einmal die Preisträgerrolle um 19 Uhr im Zeise Kino. Alle prämierten Filme und die Begründungen der Jurys sind im PDF aufgeführt.

 

Das 18. Mo&Friese KinderKurzFilmFestival Hamburg

Beim 18. Mo&Friese KinderKurzFilmFestival konnten wir mit 34 toll besuchten Veranstaltungen endlich die 4000-Zuschauer-Marke knacken, ein fantastisches Ergebnis auch angesichts des herrlichen Sommerwetters in Hamburg. Die Schulvorstellungen waren rappelvoll und mussten wegen des großen Andrangs zum Teil gedoppelt werden. In den Kitavorstellungen fieberten zahlreiche Kinder zum ersten Mal im Kino mit – unvergessliche Erlebnisse für die vier- und fünfjährigen Kinoneulinge. Etwa 40 Filmemacher konnten wir bei ihren Filmen als Gast begrüßen, die sich dann den zahlreichen Fragen der Kinder stellten. Wir sind immer wieder aufs Neue beeindruckt, was für tolle und intensive Filmgespräche sich mit den Kindern ergeben.

 

Erste eigene Erfahrungen mit der Welt des Films sammelten Kinder und Jugendliche in den drei Jurys und vier Filmworkshops. 20 Schülerreporter berichten in ihren Schülerzeitungen über das Festival.Für den Kurzfilmwettbewerb GIB MIR FÜNF!, exklusiv nur für Menschen bis 13 Jahren, waren junge Filmemacher extra aus Dänemark angereist – und freuen sich auf der Rückfahrt über ihren zweiten Platz im Wettbewerb, der fürs nächste Jahr Kurzfilme zum Thema ›Natur pur‹ sucht, die höchstens fünf Minuten lang sein dürfen.

Hamburg, den 9. März 2017

Das 33. Internationale KurzFilmFestival Hamburg (IKFF)

Wenn das Licht verlöscht, Zuspätkommende sich zu noch freien Plätzen tasten, das Alltagsgeplauder in sakrales Flüstern übergeht und sich der Vorhang öffnet, ist es so, als machte das ganze Kino einen gigantischen Wimpernschlag. Und nach diesem ist nichts mehr, wie es war. Die Leinwand leuchtet. Der Film, diese Spukgestalt aus 24-mal Licht und Schatten pro Sekunde, wird zur ganzen Welt. Und die ist im Kurzfilm von allen vorstellbaren wohl die waghalsigste, nervigste und forderndste. Im Kurzfilm besinnt sich das Kino auf sich selbst, seine Anfänge, seine Konstruiertheit, sein Material. Wie variantenreich das ausfallen kann, darüber staunen wir selbst. Jedes Jahr aufs Neue.

Noch sind nicht alle der mehr als 5000 eingereichten Filme gesichtet, und doch beginnt sich in diesem Jahrgang etwas abzuzeichnen. Entwicklungen, die die Videokunst seit einiger Zeit beschreibt und mit ihr die interdisziplinär arbeitenden Filmkünstlerinnen und Filmemacher. Eine Spiellust mit den Grundfesten des filmischen Erzählens, eine Betonung seiner dramaturgischen Kalküle und seiner handwerklichen Gemachtheit. Auch die Performance und der Film als ihre Dokumentarin und ihr Konservierungsmittel ist ein wiederkehrendes Thema. Einen wichtigen Auftritt liefert die Schrift selbst ab. Als zusätzliches Bildelement, als optische Semantik oder als Hinweis auf die Lücken aller Übersetzungsarbeit. Zu begutachten in den mehr als 150 Kurzfilmen in unseren Wettbewerben: im Internationalen, dem Deutschen, Hamburger und Deframed Wettbewerb sowie im Flotten Dreier.

Den Blick für spezifische Formensprachen, filmhistorische Phänomene und außergewöhnliche Produktionsländer schärft das Festival in seinen Sonderprogrammen. Wir blicken im Post-Brexit-Kater etwas wehmütig nach Großbritannien, schon lange Heimstatt exzellenter Kurzfilmproduktionen, fragen nach dem Einfluss von Maschinen und Apparaten auf die künstlerische Arbeit und Wahrnehmung der Welt und untersuchen anlässlich des G20-Gipfels im Juli in Hamburg gesellschaftliche  Ausnahmezustände.

In knapp drei Monaten ist es so weit: über 300 Filme aus aller Welt. In fünf Wettbewerben, drei Sonderprogrammen und vielen weiteren Veranstaltungen. In den Kinos und auf dem Kolbenhof, unserem Festivalzentrum, das wir zum siebten und abrissbedingt wohl letzten Mal bespielen. Für Medien mit langem Vorlauf haben wir Themen, Zahlen und Fakten zusammengetragen, listen Wettbewerbe und Preise auf und stellen vor, was sich das 19. Mo&Friese KinderKurzFilmFestival Hamburg für die kleinen Kurzfilmfans vorgenommen hat.

Das IKFF in Zahlen und Fakten 

Insgesamt werden beim IKFF über 300 Kurzfilme aus mehr als 40 Ländern vorgeführt. 

Aus über 5000 Filmeinreichungen laufen mehr als 150 Filme in den verschiedenen Wettbewerben. 

Über 15.000 Euro an Preisgeldern werden in den Wettbewerben von Jurys und Publikum vergeben. 

Über 15.000 Zuschauer besuchen rund 100 Programme und Veranstaltungen in sechs verschiedenen Kinos, dem Festivalzentrum und open air. 

Rund 200 Filmemacher aus über 25 Ländern und weitere 400 Fachbesucher sind beim Festival zu Gast. 

Über 60 Kurzfilme aus mehr als 30 Ländern laufen darüber hinaus beim 19. Mo&Friese KinderKurzFilmFestival Hamburg. 

Mehr als 150 Teammitglieder arbeiten an der Vorbereitung und Durchführung des Festivals mit.

Akkreditieren

Wenn Sie sich für das Festival akkreditieren möchten, ist das in Kürze über unsere Website möglich. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an accreditation@shortfilm.com


Weitere Informationen Wettbewerben Sonderprogrammen und Mo&Friese finden Sie im PDF.