Das 32. Internationale KurzFilmFestival Hamburg


Hamburg, 9. Mai 2016

Über 300 Kurzfilme vom 31. Mai bis 6. Juni

Man kann es merken. Wenn man die geschlossenen Augen ins Sonnenlicht hält und die tanzenden Lichtpunkte vor den Lidern zu den Synapsen durchlässt. Wie es strömt und funkt. Und jetzt die Augen ganz langsam öffnen. Dazu vorsichtig die Fingerspitzen bewegen und zur Bauchatmung zurückkehren. Dann erkennen wir etwas auf der Horizontlinie. Ein paar dürre Buchstaben nur, aber doch eine traumschöne Verheißung: das 32. Internationale KurzFilmFestival Hamburg (IKFF).

Es ist zurück! Kein Scheiß. Gekommen, um dich für immer zu verändern. Mit über 300 Filmen aus über 40 Ländern. Es zeigt in seinen Wettbewerben, was die Filmkunstszene weltweit bewegt, denkt und schafft. In seinen Sonderprogrammen präsentiert es das Kino der kanadischen First-Nation-Institution Wapikoni mobile. Es erkundet den Alltag in der DDR mit Kurzfilmen aus den Archiven, die bei augenscheinlicher Linientreue nach künstlerischer Freiheit fahnden. Der Videokünstler Rainer Kohlberger wird 100 Meter Mauerruine illuminieren. Und der New Yorker Animationsfilmer Dustin Grella nimmt dein Leben in die Hände und überhöht es zur Starexistenz. Sprich ihm auf die Animation Hotline, was dir an deinem kleinen Dasein surreal oder wichtig genug erscheint, und er zeichnet es groß für die Leinwand.


Ab dem 31. Mai ist es so weit. Hunderte Kurzfilme aus aller Welt, allen Gattungen und allen Filmsprachen. In fünf Wettbewerben, in fünf Sonderprogrammen und vielen weiteren Veranstaltungen. In den Kinos und auf dem Kolbenhof in der Halle 5, unserem einzigartigen Festivalzentrum mit Kurzfilmkino open air und in der Autowerkstatt,mit  NoBudget-Hotel, Festivalklub, Infocounter, Filmmarkt, Workshops und Panels.

Ausführliche Informationen zum Festival finden Sie auf hier auf der Website oder im PDF.


Hamburg, den 5. Juni 2016

Alle Preisträger des 32. Internationalen KurzFilmFestivals Hamburg (IKFF) und des 18. Mo&Friese KinderKurzFilmFestivals Hamburg

Mit der feierlichen Preisverleihung ging am Sonntagabend das 32. Internationale KurzFilmFestival Hamburg in den Sommerschlaf. Den Hauptpreis, der Hamburger Kurzfilmpreis im Internationalen Wettbewerb, verlieh die fünfköpfige Jury dem amerikanischen Filmemacher Kevin Jerome Everson für seinen Film ›Ears, Nose and Throat‹. Die Jury würdigte Eversons Film als eine »wunderbar strukturierte und einzigartige Annäherung an die afroamerikanischen Lebenswelten der gegenwärtigen USA.« Für die Jury »erfrischend originell und ein eindeutiger Gewinner«. Wir gratulieren dem Preisträger eines bemerkenswert starken Kurzfilmjahrgangs sehr herzlich!

 

Über 500 Gäste aus der Kurzfilmwelt bevölkerten das Festivalzentrum und die sechs Kinos, darunter fast 120 Filmemacher. Auch dank der traditionellen Gastfreundschaft Hamburger Kurzfilmfans konnten wir die 560 Akkreditierten aus 34 Ländern für die zumeist nur kurzen Nächte wunderbar unterbringen. Wir danken den freundlichen Gastgebern, die mithelfen, das IKFF Hamburg zum warmherzigen Mittelpunkt für die weltweite Kurzfilmbranche zu machen.

 

Gut 150 Teammitglieder haben das Festival möglich gemacht, das knapp 100 Veranstaltungen präsentierte. Trotz des Sommerwetters waren die Kinos super gefüllt, und auch wegen der stark besuchten Open-Air-Veranstaltungen konnten wir die Gesamtzahl von gut 16.000 Besucher und Besucherinnen auf dem Niveau des Vorjahres halten. Das Festivalzentrum auf dem Bahrenfelder Kolbenhof wurde vom Publikum geradezu gestürmt, alle Veranstaltungen auf dem vormaligen Industriegelände waren ausverkauft und unterstreichen, dass wir nicht nur ein Festival für die Kurzfilmbranche, sondern auch eines für das neugierige Hamburger Kurzfilmpublikum sind.

 

Unser Special Guest, der New Yorker Animationskünstler Dustin Grella, hat in einem Studio in einem Container auf dem Kolbenhof bislang vier Filme nach Storys, die Anrufer auf seinem Anrufbeantworter hinterlassen haben, animiert. Die Ergebnisse sind hier zu sehen: https://vimeo.com/user14596529

 

Schließlich wurde auf der Preisverleihung noch das Thema des nächsten Flotten-Dreier-Wettbewerbs bekannt gegeben. Das Thema lautet: ›Widerstand‹. Wir freuen uns auf maximal drei Minuten lange Filme zu diesem Thema, die bis zum 1. April 2017 bei uns eingehen müssen.

 

Ehe wir uns ganz vom Festival verabschieden, zeigen wir am Montag, den 6. Juni noch einmal die Preisträgerrolle um 19 Uhr im Zeise Kino. Alle prämierten Filme und die Begründungen der Jurys sind im PDF aufgeführt.

 

Das 18. Mo&Friese KinderKurzFilmFestival Hamburg

Beim 18. Mo&Friese KinderKurzFilmFestival konnten wir mit 34 toll besuchten Veranstaltungen endlich die 4000-Zuschauer-Marke knacken, ein fantastisches Ergebnis auch angesichts des herrlichen Sommerwetters in Hamburg. Die Schulvorstellungen waren rappelvoll und mussten wegen des großen Andrangs zum Teil gedoppelt werden. In den Kitavorstellungen fieberten zahlreiche Kinder zum ersten Mal im Kino mit – unvergessliche Erlebnisse für die vier- und fünfjährigen Kinoneulinge. Etwa 40 Filmemacher konnten wir bei ihren Filmen als Gast begrüßen, die sich dann den zahlreichen Fragen der Kinder stellten. Wir sind immer wieder aufs Neue beeindruckt, was für tolle und intensive Filmgespräche sich mit den Kindern ergeben.

 

Erste eigene Erfahrungen mit der Welt des Films sammelten Kinder und Jugendliche in den drei Jurys und vier Filmworkshops. 20 Schülerreporter berichten in ihren Schülerzeitungen über das Festival.Für den Kurzfilmwettbewerb GIB MIR FÜNF!, exklusiv nur für Menschen bis 13 Jahren, waren junge Filmemacher extra aus Dänemark angereist – und freuen sich auf der Rückfahrt über ihren zweiten Platz im Wettbewerb, der fürs nächste Jahr Kurzfilme zum Thema ›Natur pur‹ sucht, die höchstens fünf Minuten lang sein dürfen.


Hamburg, 9. Mai 2016

Über 300 Kurzfilme vom 31. Mai bis 6. Juni

Man kann es merken. Wenn man die geschlossenen Augen ins Sonnenlicht hält und die tanzenden Lichtpunkte vor den Lidern zu den Synapsen durchlässt. Wie es strömt und funkt. Und jetzt die Augen ganz langsam öffnen. Dazu vorsichtig die Fingerspitzen bewegen und zur Bauchatmung zurückkehren. Dann erkennen wir etwas auf der Horizontlinie. Ein paar dürre Buchstaben nur, aber doch eine traumschöne Verheißung: das 32. Internationale KurzFilmFestival Hamburg (IKFF).

Es ist zurück! Kein Scheiß. Gekommen, um dich für immer zu verändern. Mit über 300 Filmen aus über 40 Ländern. Es zeigt in seinen Wettbewerben, was die Filmkunstszene weltweit bewegt, denkt und schafft. In seinen Sonderprogrammen präsentiert es das Kino der kanadischen First-Nation-Institution Wapikoni mobile. Es erkundet den Alltag in der DDR mit Kurzfilmen aus den Archiven, die bei augenscheinlicher Linientreue nach künstlerischer Freiheit fahnden. Der Videokünstler Rainer Kohlberger wird 100 Meter Mauerruine illuminieren. Und der New Yorker Animationsfilmer Dustin Grella nimmt dein Leben in die Hände und überhöht es zur Starexistenz. Sprich ihm auf die Animation Hotline, was dir an deinem kleinen Dasein surreal oder wichtig genug erscheint, und er zeichnet es groß für die Leinwand.


Ab dem 31. Mai ist es so weit. Hunderte Kurzfilme aus aller Welt, allen Gattungen und allen Filmsprachen. In fünf Wettbewerben, in fünf Sonderprogrammen und vielen weiteren Veranstaltungen. In den Kinos und auf dem Kolbenhof in der Halle 5, unserem einzigartigen Festivalzentrum mit Kurzfilmkino open air und in der Autowerkstatt,mit  NoBudget-Hotel, Festivalklub, Infocounter, Filmmarkt, Workshops und Panels.

Ausführliche Informationen zum Festival finden Sie auf hier auf der Website oder im PDF.